nano-Control, Internationale Stiftung

Presseinformation vom 1. März 2010 (Sperrfrist 12.00 Uhr):

Gesundheitsgefahren durch Laserdrucker -­ nano-Control präsentiert alarmierende Ergebnisse der Forschungsinitiative!

Emissionen aus Laserdruckern wirken

-          schon nach einer Stunde Druckdauer auf menschliche Lungenzellen gentoxisch und zerstören die Zellen!
Dies ist eine Ursache für Krebs und betrifft jedermann.

-          bei sensibilisierten Patienten allergisch, verursachen nachhaltige Gesundheitsbeschwerden und gefährlichen oxidativen Stress.

Die Partikel dringen bis in die menschlichen Zellen ein.

Millionen Menschen atmen die ungefilterten Emissionen aus Laserdruckgeräten ein, ahnungs- und schutzlos. Eine Umfrage zeigt, viele sind verunsichert. -­ Zu Recht, wie die neuen Ergebnisse zeigen! Bis zu einer Milliarde Partikel pro Seite kann ein Laserdrucker emittieren­, darunter ultragiftige Schadstoffe, Feinstäube und metallische Nanopartikel! Seit langem gibt es wissenschaftliche Hinweise auf Gesundheitsschädigungen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung schließt Risiken zwar nicht mehr aus, hält diese aber für gering. Die Bundesregierung hält es gegen den Rat namhafter Experten für ausreichend, die Druckerindustrie an den emittierten Partikeln forschen zu lassen, ohne die Kernfrage der Wirkung aufzuklären. Dies ist ein fataler Fehler, wie sich jetzt zeigt.

nano-Control hat mit der Forschungsinitiative im Vorfeld der dringend erforderlichen humanen Expositionsstudie Untersuchungen an wissenschaftlichen Instituten in Hamburg, Freiburg und Essen ermöglicht. Die Ergebnisse (s. o. und Faktenpapier) sind  alarmierend. Sie deuten auf eine generelle Gentoxizität gegenüber menschlichen Lungenzellen und bei sensibilisierten Personen auf allergische Mechanismen. Die Patienten litten nach der halbstündigen Exposition an oxidativem Stress und wochenlang an Beschwerden.

Die Zerstörung der DNA von Lungenzellen ist eine Ursache von Krebs. Oxidativer Stress schädigt Zellen und Organe und hat Bedeutung für eine Reihe von Erkrankungen, z. B. für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erschöpfungssyndrom, aber auch für neurodegenerative Erkrankungen wie Morbus Parkinson und Morbus Alzheimer.

nano-Control liegen 2.150 Verdachtsfälle von zum Teil schweren Erkrankungen vor, darunter allein 170 bei der Polizei. „Deutsche Polizei“ berichtet in der März-Ausgabe umfassend und über die erste Anerkennung einer Berufskrankheit durch Kopierstäube vor Gericht.

nano-Control fordert von der Bundesregierung, unverzüglich die Bevölkerung zu warnen, den Schutz vor Tonern und Emissionen aus Laserdruckgeräten sicherzustellen und endlich die Wirkung aufzuklären.

Greenpeace sieht laut Greenpeace-Magazin (März/April 2010) die Druckerhersteller in der Pflicht. Sie sind aufgerufen, giftfreie Toner zu verwenden, endlich Filter einzusetzen und dem Beispiel der verantwortungsbewussten Automobilindustrie zu folgen und unsichere Produkte sofort vom Markt zu nehmen!

nano-Control engagiert sich mit dem Projekt sicher drucken (http://www.sicher-drucken.de/) für Lösungen.
Zur dringend notwendigen Fortsetzung der Forschungsinitiative werden weitere Spenden benötigt und erbeten.

V.i.S.d.P.: Achim Stelting, Vorsitzender, presse@nano-control.de, Tel.: 040 679 98110. Aktuelle Informationen zum Thema finden Sie unter: http://nano-control.de/. Spendenkonto: Nr. 302 036 645, BLZ 770 500 00, Sparkasse Bamberg, nano-Control ist als gemeinnützig anerkannt und Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen. Schirmherr: Prof. Dr. Georges Fülgraff