nano-Control,
Internationale Stiftung, verantwortlich, H.-J. Stelting, Vorsitzender, www.nano-control.de
Presseinformation vom 20.08.2009:
Lungenschäden und Todesfälle durch
Nanopartikel! - Verdacht gegen Laserdrucker weiter verstärkt!
„Nanopartikel
in Farben können bei Menschen schwere Lungenkrankheiten bis hin zum Ausfall des
Organs verursachen. Zu diesem Schluss kommen chinesische Forscher in einer
Studie, die im «European Respiratory Journal» (Bd. 34, S. 559) der Europäischen
Respiratorischen Gesellschaft in Genf veröffentlicht wurde. Dies berichtet Greenpeace-Magazin.
Die
Studie verstärkt den Verdacht, dass auch Nanopartikel aus Laserdruckern schwere
Gesundheitsschäden auslösen können. Bis zu einer Milliarde der winzigen
Nanopartikel werden laut Angaben der Bundesanstalt für Materialforschung pro
Seite emittiert. Ein einziger Laserdrucker produzierte höhere
Partikelbelastungen als in Hamburgs meistbelasteter Straße. Dies zeigten
Messungen im Auftrag des NDR-Magazins Markt. Toner sind regelmäßig mit
schlimmsten Schadstoffen belastet, insbesondere Schwermetallen und den
Ultragiften Dibutylzinn und Tributylzinn. TBT wurde durch die UN im letzten
Jahr weltweit für Schiffsanstriche verboten. Schwermetalle aus den Tonern
konnten schon in mehreren Untersuchungen als ultrafeine Partikel in der
Emission von Laserdruckern nachgewiesen werden. Tonerpartikel wurden auch schon
in menschlichen Lungenzellen und der Bauchhöhle von Patienten gefunden. Immer
mehr Studien bestätigen die gentoxische Wirkung von Tonern. Versuche der Uni
Freiburg an menschlichen Lungenzellen zeigten, dass Toner die DNA brechen und
die Zellen zerstören.
Millionen
Bürger sind den ungefilterten Emissionen aus Laserdruckern ahnungs- und
schutzlos ausgesetzt.
Der
Stiftung nano-Control liegen über 2.000 konkrete Verdachtsfälle von
Schädigungen durch Emissionen aus Laserdruckern und Kopiergeräten vor und dies
ist ganz sicher nur die Spitze eines globalen Umweltproblems, das immer
deutlicher wird und dringend aufgeklärt und gelöst werden muss. Die
Bundesbehörden sind dazu offenbar nicht bereit. Nach einem vierjährigen
Risikobewertungsverfahren erklärte das Bundesinstitut für Risikobewertung am
31.3.2008 lapidar, dass Risiken nicht mehr ausgeschlossen werden können. Das
Amt gab kürzlich zu, nicht einmal Kenntnis von Schadstoffen in Tonern zu haben.
Die Kernfrage der Wirkung ist bis heute nicht erforscht, obwohl dies von
namhaften Wissenschaftlern dringend gefordert wird.
Die
Stiftung nano-Control hat daher die Forschungsinitiative
2009 gestartet und erste Forschungsaufträge erteilt. Anfragen von
Anfang Juli 2009 bei den Bundesministern für Umwelt, Gesundheit, Arbeit und
Verbraucherschutz, die sich seit dem Jahr 2000 wechselseitig die Zuständigkeit
zuschieben, blieben bis heute ohne Antwort. Das Bundesministerium für Umwelt
ist nicht einmal bereit, die von nano-Control organisierten wissenschaftlichen
Voruntersuchungen mit 30.000€ zu
fördern. Fürchtet man noch vor der Bundestagswahl 2009 brisante Ergebnisse?
nano-Control fordert die
Bundesregierung nochmals auf, die längst überfälligen Untersuchungen
schnellstens zu unterstützen und die Bevölkerung umgehend zu warnen!
Aktuelle Pressinfos und weitere
Presserklärungen zum Thema finden Sie unter: http://nano-control.de/presse.html.