Info

Herzlich willkommen!
Nachfolgend finden Sie umfassende Informationen über die Gesundheitsrisiken durch Feinstäube in Innenräumen, insbesondere zu Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern, sowie zur Stiftung und unserer Arbeit.
Wenn Sie häufig unter Erkältungssymptomen wie Niesen, Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Asthma oder Entzündungen der Bronchien, der Augen, der Blase, der Haut sowie Kopfschmerzen, Schmerzen im Bewegungsapparat, Abgeschlagenheit und Erschöpfung leiden und nicht wissen warum, dann kann es sein, dass der Toner Ihres Laserdruckers oder Kopierers Sie krank macht.  Dann sollten Sie die Sache unbedingt klären! Schicken Sie uns die nötigen Informationen über unser Webformular Mitteilung. Wir helfen Ihnen, kompetent und kostenlos.

Besuchen Sie auch unsere Presseseite. Auf der Webseite www.sicher-drucken.de erhalten Sie Informationen zu Lösungen und Tipps.

FAKTEN

Prolog
Kurzinfo
Das Problem
Schadstoffe in Tonern

Typische Symptome
Stand der Forschung
Wirksamer Schutz
Kontakte und Links
FAQ- häufige Fragen

 

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FAKTEN

Prolog: Erinnerungen an Asbest
Im Jahr 1900 begann mit der Patentierung von Eternit der industrielle Boom von Asbest, das später in über 3.000 Produkten eingesetzt wurde. Schon im selben Jahr war die Asbestose als Krankheit entdeckt worden.
1943 wurde Lungenkrebs als Folge von Asbestbelastungen als Berufskrankheit anerkannt, aber erst 1993 wurde Asbest in Deutschland und erst 2005 EU-weit verboten. Bis heute sterben weltweit Menschen qualvoll an den Folgen von Asbest. Die deutschen Berufsgenossenschaften befürchten bis zu 20.000 Todesfälle bis zum Jahr 2020. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen.

Wir meinen, aus Schaden sollte man klug werden und für Schäden müssen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
2011 wird den Inhabern der Firma Eternit in Italien wegen der Schädigung von fast 2.000 Arbeitern der Strafprozess gemacht.

Kurzinfo, Gesundheitsgefahren durch Feinstäube und Nanopartikel

Die internationale Stiftung nano-Control engagiert sich für gesunde Raumluft. Innenraumluft ist Atemluft und Atemluft ein Lebensmittel.

Chronische Atemwegserkrankungen nehmen in den sog. entwickelten Ländern dramatisch zu. Die chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (COPD) ist laut WHO die am stärksten steigende Todesursache – weltweit! Jährlich sterben laut EU-Kommission allein in Europa 310.000 Menschen an Feinstaubbelastungen. Das EU-Parlament geht sogar von 370.000 Toten aus.

Die Gesundheitsgefahren durch Feinstäube kennt inzwischen fast jedes Kind. Sie werden jedoch zu Unrecht nur mit der Außenluft in Verbindung gebracht, zum Beispiel mit Belastungen durch Dieselfahrzeuge und Industrieabgase. Für die US-Umweltbehörde stand bereits 1995 fest: „Von der Innenraumluft gehen die größten Risiken für die nationale Gesundheit aus“, denn hier halten wir uns zu 80 bis 90 % unserer Zeit auf.
Kaum bekannt sind der Öffentlichkeit die besonderen Risiken durch ultrafeine Partikel, auch Nanopartikel genannt. Im Zuge der rasanten Entwicklung der Nanotechnologie, die zweifellos enorme Fortschritte bringen wird, ist die Bevölkerung Belastungen ausgesetzt, ohne dass die bereits deutlich erkennbaren Risiken hinreichend erforscht sind. So atmen Millionen Menschen bereits ständig gefährliche Schadstoffe, Feinstäube und Nanopartikel aus Laserdruckern und Kopierern ein. Bis zu 7,6 Milliarden Partikel pro Seite können diese Geräte laut einer Studie dier Bundesanstalt für Materialprüfung in die Raumluft abgeben.

Die vom Bundesinsitut für Risikobewertung im Mai 2004 zugesicherte Aufklärung der Risiken wurde bis heute nicht eingelöst, obwohl dies von führenden Wissenschaftler seit Jahren gefordert wird. Die Politik hat es bis heute versäumt, die Atemluft in Innenräumen zu schützen und das Bundesumweltmisterium bestreitet nunmehr sogar jeglichen Forschungsbedarf.

nano-Control hat sich bereits erfolgreich für die Erforschung der Risiken eingesetzt und hilft den geschädigten Menschen. Wir werden für die weitere Aufklärung sorgen und die unnötige Belastung unserer Raumluft stoppen. Hierfür erbitten wir Ihre Hilfe.

Kompakte Informationen finden Sie in

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Das Problem: Feinstaub, Nanopartikel und Schadstoffe in Toner und Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern

Laserdrucker sind heutzutage fast allgegenwärtig. Doch kaum bekannt ist, dass diese Geräte sehr häufig die Atemluft mit einem ungefilterten Mix aus Schadstoffen, Feinstäuben und Nanopartikeln belasten. Regelmäßig werden bei Analysen gefährliche Schadstoffe nachgewiesen. Die Landesgewerbeanstalt Bayern, eines der erfahrensten Messinstitute, stellt fest: „Unstrittig ist, dass Laserdrucker während des Druckprozesses flüchtige organische Verbindungen (FOV), Ozon und Tonerstaub emittieren.“  Auch Schwermetalle werden regelmäßig nachgewiesen und immer häufiger Organozinnverbindungen, wie das ultragiftige Tributylzinn. Das Umweltbundesamt hatte schon 2005 hohe Emissionen ultrafeiner Partikel durch Laserdrucker nachgewiesen. Im Rahmen der Pilotstudie der Universität Gießen wurden in den Büros durchgängig Feinstaubbelastungen gemessen, die in der Außenluft zu Fahrverboten führen würden. Mit jedem Druckauftrag kann sich die Feinstaubbelastung deutlich erhöhen. Besonders hoch ist die Belastung mit ultrafeinen Partikeln, die teilweise als tonertypische Schwermetalle und flüchtige organische Verbindungen identifiziert wurden. Eine australische Studie bestätigte 2007, dass ein Großteil der Laserdrucker die Raumluft zum Teil erheblich mit ultrafeinen Partikeln belastet. Spitzenwerte entsprachen Zigarettenrauch. Das Bundesamt für Materialforschung (BAM) hat laut Veröffentlichung vom Oktober 2011 Spitzenbelastungen von 7,6 Milliarden Partikeln pro Seite gemessen, darunter bei vier von zehn Geräten metallische Partikel aus den Toner. Die Emissionen variieren um den Faktor 100.000.

Im Rahmen der Studien des Umweltbundesamtes, der Uni Gießen und der Universität Queensland waren vor allem Laserdrucker von Hewlett-Packard und Kyocera untersucht worden, die zum Teil mit Spitzenbelastungen auffielen, darunter sogar Geräte mit "Blauem Engel".
Schadstoffe, gefährliche Feinstäube und toxisch wirkende Nanopartikel gelangen ungefiltert in die Atemluft. Ein besonderes Problem: Je feiner die Stäube, desto größer die gesundheitsschädigende Wirkung. Die winzig kleinen Partikel sind zudem haut- und lungengängig! So gelangen sie zum Beispiel durch die Lungenbläschen in den Blutkreislauf und von dort aus in den gesamten Körper und damit auch in alle Organe.
Die gefährlichen Feinstäube und ganz besonders die ultrafeinen Nanopartikel überwinden wie Trojaner alle körperlichen Schutzmechanismen. Sie können sogar in das Gehirn eindringen (http://royalsociety.org/downloaddoc.asp?id=2375) und wirken allein aufgrund ihrer enormen reaktiven Oberfläche toxisch und  krebserregend.
Bei wissenschaftlichen Versuchen der Universitäten Gießen und Freiburg an menschlichen Lungenzellen mit Markentonern wurden sogar gentoxische Wirkungen festgestellt; DNA und Chromosomen wurden gebrochen – die Lungenzellen wurden zerstört. Auch für Thrombosen, Herzinfarkte und Schlaganfälle werden Feinstäube verantwortlich gemacht (Helmholtz-Institut: Verstaubte Gefäße).

Tonerpartikel sind wenige Mikometer groß. Ihnen liegen jedoch ultrafeine Partikel auf, die nur wenige Nanometer groß sind. Auch zwischen den primären Tonerpartikeln finden sich massenhaft Nanopartikel.

Ein Nanopartikel verhält sich zu einem Fußball, wie der Fußball zum Erdball. Nanopartikel haben zwar nur eine sehr geringe Masse, aber aufgrund der großen Anzahl eine enorm große chemisch reaktive Oberfläche. In diesen winzigen Dimensionen verändern sich die Eigenschaften der Materialien. Inerte, nicht wirksame Stoffe können plötzlich toxisch werden, andere Substanzen lösen sich in Flüssigkeiten, obwohl sie das vorher nicht taten.

Im Oktober 2009 wies das Umweltbundesamt in einem Hintergrundpapier auf die Gesundheitsrisiken der Nanotechnologie hin: Presseerklärung von nano-Control, Presseerklärung des Umweltbundesamtes, Grundsatzpapier des Umweltbundesamtes.

Informationen über Gesundheitsrisiken durch Feinstaub und ultrafeine Partikel auf der Basis der Aussagen der Europäischen Union und des Umwetlbundesamtes hat nano-Control in einem 10-Punkte-Papier [PDF], [HTML] zusammengestellt. Sehenswert auch der Schweizer Film der EMPA-TV "Was Feinstaub im Körper anrichten kann"

 

 

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Schadstoffe in Tonern und ihre Wirkung

Bei wissenschaftlichen Laboruntersuchungen werden seit über 10 Jahren in handelsüblichen Tonerkartuschen regelmäßig allergieauslösende, toxische und krebserregende Schwermetalle, flüchtige organische Verbindungen, PAKs, Weichmacher und andere gefährliche Schadstoffe, z. B. ultragiftiges Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) in hoher Konzentration nachgewiesen.
Die Schadstoffe in den Tonern und ihren Emissionen variieren dabei von Produkt zu Produkt. Es gibt offensichtlich keine Produktsicherheit!
Als Verbraucher haben Sie gem. REACH das Recht (vgl. Auskunftsrechte nach REACH lt. Umweltbundesamt) vom Lieferanten/ Hersteller binnen 45 Tagen kostenlos Auskunft über gefährliche Stoffe zu erhalten. Hier finden Sie einen Musterbrief.
Für Toner können Sie zudem das EU-Sicherheitsdatenblatt abfordern. Informieren Sie uns gern über Antworten.

Beispiele für Schadstoffbelastungen

Benzol

Hauptaufnahmewege:
Hauptaufnahmewege für Benzol verlaufen über den Atemtrakt und über die Haut.
Hauptwirkungsweisen:
akut: leichte Reizwirkung auf Augen und Haut; Störung des Zentralnervensystems (Erregung, Depression)
chronisch: Schädigung des blutbildenden Systems, Auslösung von Leukämien
Quelle: BGIA, s. a. Merkblatt zur Berufserkrankung 1303
Im Rahmen der Tonerstudie der Universität Gießen wurde bei einem Kyocera Laserdrucker FS-1920 (Toner TK70) durch den Druckbetrieb eine Erhöhung der Raumluftbelastung mit Benzol um 20 Mikrogramm/m3 festgestellt.

Styrol

Hauptaufnahmewege:
Eine Exposition gegenüber Styrol findet beruflich wie außerberuflich hauptsächlich auf inhalativem Wege statt. Kinetische Studien belegen, dass die Aufnahme über den Atemtrakt auch der wichtigste Resorptionspfad ist.
Hauptwirkungsweisen:
akut: Reizwirkung auf Augen, Atemwege, Haut, Störung des Zentralnervensystems
chronisch: Reizwirkung auf Schleimhäute, Störung des zentralen und peripheren Nervensystems
Quelle: BGIA GESTIS-Stoffdatenbank
Bei einem Lexmark-Toner für HP Laserjet 4/5 und für Canon EP-E hat die LGA Bayern (Computerbild 8/00) im Toner 30 mg/kg Styrol nachgewiesen.

Aluminium

Hauptaufnahmewege:
Der Hauptaufnahmeweg für Aluminiumpulver (-staub) verläuft über den Atemtrakt
Hauptwirkungsweisen:
akut: Reizwirkung auf Schleimhäute
chronisch: Lungenschädigung unter bestimmten Expositionsbedingungen
Quelle: BGIA-GESTIS-Stoffdatenbank
In einem Hewlett-Packard-Toner hat die Indikator GmbH über 1.100mg/kg Aluminium nachgewiesen. Aluminium wurde im Rahmen der Tonerstudie der Universität Gießen auf der ultrafeinen Ebene als Bestandteil sog. "Nanobubbles" nachgewiesen.

Nickel

Hauptaufnahmewege:
Der Hauptaufnahmeweg für Nickel-Metallstäube (N.) verläuft über den Atemtrakt. [...]
Hauptwirkungsweisen:
akut: Irritation der Atemwege, sensibilisierendes Potential
chronisch: allergisch bedingte Hautschäden
Quelle: BGIA GESTIS-Stoffdatenbank
In einem Toner für HP-Laserjet 1010 hat die LGA Bayern (Computerbild (19/2004) 120 mg/kg nachgewiesen.

Cobalt

Hauptaufnahmewege:
Am Arbeitsplatz wird metallisches Cobalt (Co) bevorzugt über den Atemtrakt aufgenommen.
Hauptwirkungsweisen:
akut: sensibilisierende Wirkung auf Haut und Atemwege
chronisch: allergische oder irritativ bedingte Atemwegsreaktionen, Lungenschädigung (Fibrose), allergische Hauterkrankungen
Quelle: BGIA-GESTIS-Stoffdatenbank
Das Hamburger Umweltinstitut hat in einem Hewlett Packard-Toner (C3903 für HP-Laserjet 5P/6P) einen Cobalt-Gehalt von 170 mg/kg festgestellt.

Zinnorganische Verbindungen: Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) in Tonern: Giftig , umweltgefährlich

Tributylzinn ist eine zinnorganische Verbindung, die schon in kleinsten messbaren Spuren hormonelle und immunologische Schädigungen verursacht. Es wirkt vermännlichend, indem es Östrogen senkt und Testosteron hebt. Tributylzinn wurde im Herbst 2008 von der UN weltweit für Schiffsanstriche verboten (vgl. auch http://marktcheck.greenpeace.at/uploads/media/tbt-in-oe.pdf).

18.12.08: Ein internationales Forschungsteam der Universität Basel und der Universität von Kalifornien, San Diego, belegt in einer Studie die Toxizität der Chemikalie Dibutylzinn auf unser Immunsystem. Das Umweltgift stört die Regulation von Genen des Immunsystems, indem es die Aktivierung eines für den Entzündungsprozess wichtigen Rezeptors hemmt. [Mehr ..]

5. Februar 2008: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und Umweltbundesamt (UBA) empfehlen, den Einsatz von Organozinnverbindungen in Verbraucherprodukten weiter zu begrenzen. Nur im Bereich der Toner und Laserdrucker werden sie weiter ignoriert, obwohl sie dort lt. LGA Bayern immer öfter eingesetzt und den Menschen direkt in die Atemluft geblasen werden.

In Tonern von Konica-Minolta, Lexmark und Samsung wurde wiederholt DBT und TBT nachgewiesen. Ein unglaublicher Spitzenwert von 2.840 mg zinnorganische Verbindungen/ kg wurde im Samsung ML1510 durch die LGA Bayern gefunden (Computerbild 19/2004).

Die Angaben zu Hauptaufnahmewegen und Hauptwirkungsweisen stammen aus der GESTIS-Stoffdatenbank des Berufsgenossenschaftlichen Institutes für Arbeitsmedizin (BGIA).

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Typische Symptome einer Erkrankung durch Toneremissionen

Durch Tonerstäube und die Emissionen von Laserdruckgeräten sind schwerwiegende Gesundheitsschäden möglich, die oft irreversibel sind. Dabei kann es jeden treffen. nano-Control hat bereits über 2.000 Fälle von Betroffenen registriert - darunter Ärzte, Professoren, Ingenieure, Journalisten, Richter, Anwälte, viele Polizisten und Servicetechniker (Stelting, 2006).
Viele  Menschen sind schon erkrankt, ohne die Ursachen zu kennen. Kinder, Schwangere, Allergiker und Asthmatiker sind besonders gefährdet.
Selbst die Hersteller warnen in ihren eigenen Sicherheitsdatenblättern, dass der Kontakt mit Toner zu Lungen-, Augen- und Hautirritationen führen kann. Bei Einatmung größerer Mengen werden sogar Lungenschädigungen eingeräumt  (z. B. Sicherheitsdatenblatt für Kyocera, TK 17).
Tonerstäube wirken nach einer Sensibilisierung bereits in Spuren entzündlich auf die Schleimhäute, wie bei einer Allergie (pseudoallergische Reaktion). Vor allem die Atemwege sind betroffen. Oft beginnt es mit typischen Erkältungssymptomen, die aber immer wieder auftreten: Häufiges Niesen, ständiges Räuspern, Reizhusten, immer wieder Halsschmerzen, eine laufende Nase. Diese Symptome können in nur wenigen Monaten zu einer ernsthaften chronischen und irreversiblen Erkrankung führen: Chronische Sinusitis, Bronchitis, Asthma, COPD (chronisch obstruktive Atemwegserkrankung) und als Spätfolge Lungenfibrose und Lungenkrebs.
Typisch für eine Erkrankung durch Tonerstäube sind auch Entzündungen der Augen: Ständiges Tränen, Jucken und Brennen - bis hin zu schweren Sehstörungen und irreversiblen Schädigungen der Sehorgane. Schon 1992 beobachten skandinavische Forscher, dass bei   gesunden Testpersonen bereits nach einem Prüfkammertest Augenschädigungen auftraten (Hetes R, Moore M, Northeim C (1995): Office Equipment: Design, Indoor Air Emissions and Pollution Prevention Opportunities. Environmental Protection Agency (U.S.A.) EPA/600/SR-95/045 Project Summary, June 1995).
Auch entzündliche Erkrankungen der Haut, die oft als Neurodermitis oder Rosacea diagnostiziert werden, sind nach den Erfahrungen der Interessengemeinschaft Tonergeschädigter typisch: Pusteln, Ekzeme, juckende Stellen im Gesicht und an den Händen. Besonders der ständige Kontakt mit bedruckten Papieren kann zu offenen Wunden an den Händen führen. 
Die Erkrankungen, die durch Toneremissionen auftreten können, scheinen aber noch weitgehender zu sein. Berichtet werden Entzündungen des Darms, der Blase, Kopfschmerzen, Schmerzen im Bewegungsapparat, schwere Erschöpfung, Konzentrations-, Gedächtnis- und Wortfindungsstörungen. Hier herrscht dringender Forschungsbedarf. Es ist aber schon jetzt wissenschaftlich erwiesen, dass die winzigen Feinstaubteilchen über Atemwege und Blut direkt in viele Organe gelangen, auch ins Herz und sogar ins Gehirn. Auch Herzinfarkt und Schlaganfall können die Folge sein.

Die Schicksale der geschädigten Menschen sind oft brutal. Zusätzlich zu den schweren und in der Regel chronisch verlaufenden und lebenslangen Schädigungen erleiden die Menschen einen erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Schaden, denn jede/r Fünfte wird laut einer Umfrage berufsunfähig. Auch für den Staat und die Krankenkassen entstehen immense Schäden. Die medizinische Notwendigkeit, die Emissionen zu meiden, führt nicht selten in eine kaum vorstellbare Isolation, denn Laserdrucker sind fast allgegenwärtig. Statt Hilfe zu erhalten sehen sich die Menschen nicht selten einem "Mehrfrontenkrieg" gegenüber Arbeitgeber, Kollegen, Ärzten, Krankenkasse und Berufsgenossenschaften ausgesetzt. nano-Control hat sich deshalb ausdrücklich auch zum Ziel gesetzt, den Betroffenen zu helfen.

Die oft schweren Gesundheitsschädigungen von Menschen durch Emissionen aus Laserdruckgeräten sind ein schweres kriminelles Unrecht, das auch für die Verursacher und die Verantwortlichen nicht folgenlos bleiben wird.

Wenn Sie häufig unter den typischen Symptomen einer Tonererkrankung leiden, ohne dass es dafür eine plausible Erklärung gibt, sollten Sie der Sache unbedingt auf den Grund gehen! Nur so kann Schlimmeres verhindert werden. Überprüfen Sie, ob es einen erkennbaren Zusammenhang mit der Nutzung von Laserdruckgeräten gibt und sich die Symptome am Wochenende oder im Urlaub bessern. Wenn das der Fall ist, reagieren Sie möglicherweise auf Toner allergisch. Es gibt medizinische Methoden, um genau zu klären, ob Sie auf Ihren Toner reagieren. Wenden Sie sich bei Verdacht einer Erkrankung durch Toner bzw. Emissionen aus Laserdruckern bitte mit einer Mitteilung vertrauensvoll an nano-Control. Sie erhalten dann kostenlos kompetente Hilfe.

 


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Stand der Forschung (auch als PDF--Dokument zum Download)
Immer mehr Studien aus der ganzen Welt belegen, dass Toner regelmäßig mit Schadstoffen belastet sind und aus feinen und ultrafeinen Partikeln bestehen und es steht außer Frage, dass Laserdruckgeräte die Raumluft signifikant mit partikulären Komplexgemischen aus Feinstäuben, Nanopartikeln und Schadstoffen belasten können und zwar ungefiltert. Dabei wird auch Tonerstaub emittiert. Neben den Belastungen durch Tabakrauch, die weitgehend eingedämmt wurden, dürften Laserdruckgeräte weltweit die relevanteste künstliche Feinstaubquelle in Innenräumen darstellen. Millionen Menschen sind ihnen ahnungslos und schutzlos, oft über Jahre ausgesetzt.

Aus der ganzen Welt gehen immer mehr wissenschaftlich belastbare Studien über gesundheitsschädigende Effekte der Toner und Emissionen ein. Die seit 2007 von namhaften Wissenschaftlern geforderte Aufklärung der schädigenden Wirkungen wird vom Bundesumweltministerium seit einem Besuch von acht Vertretern der Druckerindustrie verhindert im Juli 2007 verhindert und seit November 2008 kategorisch abgelehnt.

nano-Control wird mit der Forschungsinitiative aktiv für die weitere wissenschaftliche Aufklärung der gesundheitsschädigenden Emissionen sorgen und engagiert sich für Lösungen zum Schutz der Menschen. Im Anhang und auf der Webseite werden fortlaufend relevante wissenschaftliche Untersuchungen zum Stand der Forschung verfügbar gemacht.

1. Kein Zweifel an Schadstoffbelastungen von Tonern und Emissionen aus Laserdruckgeräten

Toner sind physikalisch betrachtet Mikropartikel, von wenigen Tausendstel Metern Größe, denen ultrafeine Partikel sog. Nanopartikel aufliegen, die sich zudem auch in großer Zahl zwischen den primären Tonerpartikeln finden. Nanopartikel können wie Trojaner alle körperlichen Schutzmechanismen überwinden. Toner sind regelmäßig mit Schadstoffen belastet. Es ist wissenschaftlich gesichert, dass Laserdruckgeräte die Atemluft signifikant mit einem ungefilterten Komplexgemisch aus Schadstoffen und Partikeln belasten können!

Tonerpulver sind sehr unterschiedliche chemische Zubereitungen, deren genaue Zusammensetzungen von den Herstellern geheimgehalten werden. Offenbar wissen auch die Hersteller nicht immer genau, was im Toner enthalten ist. So fand sich eine Kartusche eines Markenherstellers mit dem Hinweis „Ingredients partly unknown“. Neben den Original-Tonern der OEM-Hersteller gibt es Refilltoner und einen nicht zu unterschätzenden Markt für Produktfälschungen. Die Sicherheitsdatenblätter der Hersteller enthalten nur grobe Angaben. Hunderte von Analysen (s. a.. „Gefährlicher Mix“) belegen, dass Toner regelmäßig und zum Teil erheblich mit gefährlichen Schadstoffen, insbesondere mit Schwermetallen, flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und Organozinnverbindungen (DBT, TBT) belastet. ComputerBild fand 2011 im Test sogar Chloroform. Viele Toner bestehen rund zur Hälfte aus Magnetit, also Eisenpulver, das mit vielen anderen gefährlichen Metallen belastet ist, z. B. Aluminium, Kupfer, Mangan und den gefährlichen Allergenen Nickel und Kobalt. Diese Metalle werden auch als Additive eingesetzt.

Der Betrieb von Laserdruckgeräten kann die Raumluft signifikant mit einem partikulären Komplexgemisch belasten. Dies belegen immer mehr Studien aus der ganzen Welt, insbesondere die Erfahrungen der LGA Bayern, der deutschen Tonerpilotstudie, der Australischen Studien und der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM). Bis zu 7,6 Milliarden Partikel pro Seite werden laut BAM emittiert. Der größte Teil der Partikel sind offenbar flüchtige Verbindungen, die beim Erhitzen und Aufschmelzen entstehen, darunter sogar Flammschutzmittel. Neueste Untersuchungen, z.B. der Berliner Bundesanstalt für Materialprüfung bestätigen die Tonerpilotstudie und zeigen, dass auch Schadstoffe aus Tonern als ultrafeine Partikel emittiert werden, v. a. Schwermetalle. Auch die Berufserfahrungen von Mitarbeitern in Copyshops und Servicetechnikern, die besonders häufig und schwer von Erkrankungen betroffen sind, offenbaren die schmutzige und gefährliche Realität.

2. Es gibt weltweit immer mehr wissenschaftlich belastbare Hinweise auf ernste Gesundheitsschädigungen!

Obwohl Millionen Menschen den Emissionen dauerhaft ausgesetzt sind und es seit 25 Jahren Hinweise auf gesundheitliche Schädigungen gibt, ist die zentrale Frage der Wirkung auf den Menschen wissenschaftlich immer noch weitgehend unerforscht. Eine globale Literaturrecherche ergab 2006, dass es aufgrund von Humanstudien wissenschaftlich belastbare Hinweise für irritative und gentoxische Effekte auf den Menschen gibt. Tonerpartikel wurden in den Lungenzellen und der Bauchhöhle von Patienten nachgewiesen und Markentoner und Emissionen aus Laserdruckern haben gentoxische Wirkungen auf menschliche Lungenzellen. Studien zur Wirkung von Feinstäuben und ultrafeinen Stäuben sowie den in Tonern nachgewiesenen Schadstoffen deuten auf enorme schädigende Potentiale hin. Das Bundesinstitut für Risikobewertung erklärte als zuständige Bundesbehörde nach einem vierjährigen Risikobewertungsverfahren am 31.3.2008, dass Risiken nicht mehr auszuschließen sind und dass mit hoher Priorität geforscht werden muss. Das Amt räumte später ein, nicht einmal Kenntnis der Schadstoffe in Tonern zu haben. Humane Expositionsstudien würden für relativ wenig Geld schnell Klarheit bringen und werden von namhaften Wissenschaftlern und der Innenraumluftkommission des Umweltbundesamtes dringend angemahnt. Das Umweltbundesamt wies 2009 explizit auf die Risiken durch Feinstaub und Nanopartikel hin und nannte dabei auch Toner. Die Bundesregierung (BMU) verweigert die Untersuchung der Wirkung und hielt es für ausreichend, dass die Industrie die Partikel untersuchen lässt.
nano-Control hat deshalb 2008 eine Forschungsinitiative gestartet und im Vorfeld der dringend benötigten humanen Expositionsstudie Untersuchungen an mehreren Instituten in Hamburg, Essen, Freiburg, Gießen und Italien in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sind international publiziert und alarmierend! Emissionen aus Laserdruckern wirken schon nach 60 Minuten gentoxisch auf menschliche Lungenzellen. Das ist eine Ursache für Krebs! Bei sensibilisierten Patienten verursachen die Emissionen schon nach 30 Minuten gefährlichen oxidativen Stress und wochenlange Beschwerden. Die emittierten Partikel dringen in die Zellen ein. Weitere Untersuchungen sind in Arbeit, in Vorbereitung oder stehen schon vor der wissenschaftlichen Veröffentlichung. Zunehmend wird international geforscht.

Der Stand des Wissens ergibt sich insbesondere aus folgenden Studien und Veröffentlichungen:

  1. Wolkoff P, Johnsen CR, Franck C, Wilhardt P, Albrechtsesn O, (1992): A study of human reactions to office machines in a climatic chamber. J Exp Anal Environ Epidemiol, Suppl. 1 71-96
  2. ArmbrusterC et al.: Granulomatous pneumonitis and mediastinal lymphadenopathy due to photocopier toner dust, The Lancet, Volume 348, Issue 9028 , Page 690, 7 September 1996
  3. Goud KI, Shankar B, Vijayashree B, Ahuja YR (2001): Genotoxicity effects of individuals working with photocopying machines. Int J Hum Genet 1, 139-143
  4. WitzakT et al.: Occupational asthma and allergic rhinitis due to xerografic toner, Allergy, 58:957, 2003
  5. Goud KI, Hasan Q, Balakrishna N, Prabhakar Rao K, Ahuja YR (2004): Genotoxicity evaluation of individuals working with photocopying machines, Mutat Res 563, 151-158
  6. Gadhia PK et al.: A preliminary cytogenetic and hematological study of photocopying machine operators, Indian Journal of occupational and Environmental Medicine, 2005
  7. Lee C W, Dai YT,Chien CH, Hsu DJ (2006): Characteristics and health, impacts of volatile organic compounds in photocopy centers, Environ Res 100 (2), 139-149
  8. Stand der Forschung 2006, Schwerpunktthema mit acht Beiträgen zu Toneremissionen in Umweltmedizin in Forschung und Praxis 11, 2006 (5), Zusammenfassung der Abstracts mit freundlicher Genehmigung des Verlages (inkl. Nr. 8, 9. und 10).
  9. GminskiB, Mersch-SundermannV: Gesundheitliche Bewertung der Exposition gegenüber Tonerstäuben und gegenüber Emissionen aus Laserdruckern und Kopiergeräten – aktueller Erkenntnisstand
  10. PalmJ: Untersuchungen zu Unverträglichkeitsreaktionen gegenüber Tonerstaub aus Laserdruck-Geräten
  11. SteltingHJ: Krank durch Toner- Erfahrungen mit einer Nanopathologie, 2006
  12. Dr. Robert J. McCunney, Massachusetts Institute of Technology, Inhaled Particles Increases the Risk of Lung Cancer, 17.12.2006, Source-Newswise
  13. MUNOZ X er al.: Occupational vocal cord dysfunction due to exposure to wood dust and xerographic toner, Scand J Work Environ Health. 2007 Apr;33(2):153-9
  14. Jaakkola MS, et al.: Office work, SBS and respiratory and sick building syndrome symptoms,
    Pubmed, Occup Environ Med. 2007 Mar;64(3):178-84.
  15. Österreichisches Forschungsinstitut, Untersuchungen an Ablagerungen auf „Dexwet“-Feinstaubfiltern, Juni 2007
  16. Australische Studie (MorawskaL et al.: Particle Emission Characteristics of Office Printers, Environ. Sci. Technol., 2007, 41 (17), pp 6039–6045)
  17. Tonerstudie“/ Pilotstudie der Universität Gießen: Evaluierung möglicher Beziehungen zwischen Emissionen aus Büromaschinen, insbesondere aus Fotokopierern und Laserdruckern, und Gesundheitsbeeinträchtigungen bzw. Gesundheitsschäden bei exponierten Büroangestellten, Universität Gießen, Prof. Mersch-Sundermann im Auftrag des Bundesinstitutes für Risikobewertung, 2008
  18. Müller M., Mittmann M, Buchter A: Innenraumbelastungen und Gesundheitsstörungen durch Drucker und Kopiergeräte, Saarländisches Ärzteblatt 8/2007
  19. Lawrence Berkeley National Laboratory, USA, 2007
  20. Gentoxische Wirkung von Markentonern auf menschliche Lungenzellen: Abstract eines Vortrages der Uni Freiburg, Mainz 2008
  21. JungnickelF & KubinaA: Emissionen aus Laserdruckern Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA), 2007
  22. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Untersuchungen zur krebserzeugenden Wirkung von Nanopartikeln und anderen Stäuben, 2008 Un
  23. ETH/Empa-Team, CH: Wie metallhaltige Nanopartikel Zellen stressen können, ausgezeichnet: «Best Paper 2007» im Bereich Umweltwissenschaften, 31. März 2008
  24. BaccarelliA et al.: Exposure to Particulate Air Pollution and Risk of Deep Vein Thrombosis, Archives of Internal Medicine, Mai 2008
  25. Bundesanstalt für Materialforschung: Prüfung von Emissionen aus Bürogeräten ... , UBA, 2008
  26. JonasL: Tonerstaub kann Krebs verursachen, Informationsdienst der Wissenschaft, 22.10.2008
  27. Calderón-Garcidueñas,L University of Montana: Air pollution, cognitive deficits and brain abnormalities: A pilot study with children and dogs. Brain Cogn [Epub ahead of print], doi:10.1016/j.bandc.2008.04.08
  28. Borm P et al.: Exposure to diesel exhaust induces changes in EEG in human volunteers, Particle and Fibre Toxicology, 11.02. 2008.
  29. Odermatt A, CH: Umweltgift schwächt das menschliche Immunsystem, Informationsdienst Wissenschaft, 10.12.2008
  30. Wensing M. et al: Evaluation of ultrafine particle emissions from laser printers using emission test chambers. Fraunhofer Wilhelm-Klausnitz-Institute (WKI), 2008
  31. Adetunji H. et al.: Potential Occupational health risk from exposure to nano-scale particles from Photocopiers- A Pilot Study, 2008, School of Technology, Oxford Brookes University, United Kingdom
  32. M. Müller, M. Fritz, A. Buchter: Nanotoxikologie. Zbl Arbeitsmed 58 (2008) 238–252
  33. Taut z S et al.: Zelluläre Aufnahme und Toxizität von Tonerpartikeln in vitr o , Poster 102, 49. Wissenschaftliche Jahrestagung, März 2009, in Aachen (Poster und Veröffentlichung bei E.Dopp, Uni Essen, elke.dopp[at]uni-due.de)
  34. Morawska L et al.: An Investigation into the Characteristics and Formation Mechanisms of Particles Originating from the Operation of Laser Printers, Environ. Sci. Technol , 2009, 43 (4), pp 1015–1022
  35. CaesarT & SchmitT: Entwicklung eines Filters für Laserdrucker, Fax- und Kopiergeräte als wirkungsvoller Schutz vor Fein- und Tonerstaub in Innenräumen, Untersuchung des TÜV Nord, Sonderdruck Gefahrstoffe Reinhaltung der Luft, März 2009
  36. Latzin P et al: Air pollution during pregnancy and lung function in newborns : a birth cohort study. März 2009, Pubmed
  37. BaccarelliA et al.: “Environmental Exposures May Damage DNA in as Few as Three Days”, American Thoraic Society, San Diego, 2009
  38. SteltingA, WellerS: „Candle-light dinner oder modernes Asbest“, Untersuchungen von Tonerpartikeln, Jugend forscht, Landessieger Hamburg 2009, Drei Poster, mit freundlicher Genehmigung.
  39. nano-Control: Gefährlicher Mix- Eine Auswertung verfügbarer Analysen und Emissionsmessungen, aktualisiert 06.11.09.
  40. TofanA et al.: Study of the composit nanopowders dispersion in the vital organs of the mice, Nanosafe 3-7.11.2008
  41. Silvia Sanchez-Garcia et al., Asthma Induced by a Thermal Printer, N Engl J med 2009; 360: 2375–2376, s.a.: Medical Tribune online
  42. Gianello G. et al: Occupational exposure to laser printers emissions Nanotech Europe 2009
  43. Song Y, Li X, Du X: Exposure to nanoparticles is related to pleural effusion, pulmonary fibrosis and granuloma, Eur Respir J 2009 34(3): 559-567
  44. Filipini et al.: Genotoxic potential of the air in environments with photocopiers, Brazilian Journal of Biosciences, 8/2009
  45. C. Holmes, MRCPsych, PhD, C. Cunningham, PhD, E. Zotova, BSc, J. Woolford, RMN, C. Dean, RMN, S. Kerr, RGN, D. Culliford, MSc and V. H. Perry, PhD: Systemic inflammation and disease progression in Alzheimer disease, NEUROLOGY 2009;73:768-774, Abstract
  46. Risiken der Nanotechnologie, Umweltbundesamt 21.10.2009: Presseerklärung, Grundsatzpapier
  47. RiedikerM et al: Toxic effects of brake wear particles on epithelial lung cells in vitro, Particle, fibre, toxicology, 20.11.2009
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  50. Gminski R, Mersch-Sundermann V. Tang T.: Untersuchungen zur genetischen Toxizität von Emissionen aus Laserdruckern in humanen A549-Zellen mittels VITROCELL® Kultivierungs- und Expositionsmodul, Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Department of Environmental Health Sciences, Medizinische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Breisgau, Universitätsklinikum, 10.5.2010. Zusammenfassung
  51. Gminski, R., Decker, K., Heinz, C., Seidel, A., Könczöl, M., Goldenberg, E., Grobéty, B., Ebner, W., Gieré, R. and Mersch-Sundermann, V. , Genotoxic effects of three selected black toner powders and their dimethyl sulfoxide extracts in cultured human epithelial A549 lung cells in vitro. Environmental and Molecular Mutagenesis, n/a. doi: 10.1002/em.20621
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  69. Tang T, Hurraß J, Gminski R, Mersch-Sundermann V.: Fine and ultrafine particles emitted from laser printers as indoor air contaminants in German offices, Environ Sci Pollut Res Int. 2011 Nov 18. [Epub ahead of print]
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  71. Wang H, He C, Morawska L, McGarry P, Johnson G.: Ozone-initiated particle formation, particle ageing and precursors in a laser printer. Environ Sci Technol. 2011 Dec 12. [Epub ahead of print]
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    J Environ Monit.
    2012 Jan 19. [Epub ahead of print]


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Wirksamer Schutz gegen Toneremissionen

Verzichten Sie auf Laserdrucker!!!
Von dem Einsatz von tonerhaltigen Geräten ist nach derzeitigem Stand der Forschung unbedingt abzuraten. Auch das Umweltzeichen "Blauer Engel" bedeutet keinen Schutz vor Gesundheitsrisiken. Das Umweltzeichen gewährleistet weder die Humanverträglichkeit noch gibt es - laut einer Untersuchung des Umweltbundesamtes - Auskunft darüber, in welchem Umfang ultrafeine Partikel beim Drucken freigesetzt werden. (Umweltbundesamt, 2006).
Um sich nachhaltig vor Gesundheitsschäden zu schützen, sollten sie Tintenstrahldrucker nutzen. Moderne Tintenstrahldrucker sind eine sichere, schnelle, leistungsfähige und zunehmend sogar kostengünstigere Alternative. Sogar für den Business-Bereich werden Tintenstrahldrucker angeboten. Der Marktführer Hewlett-Packard wirbt: „Der clevere Geschäftsmann druckt mit Tinte“.
Falls Sie nicht die Möglichkeit haben, Tonerdrucker aus Ihrem Umfeld zu entfernen, sollten Sie alles versuchen, um die Belastung zu minimieren.

  • Vermeiden Sie unnötiges Drucken.
  • Lüften Sie ihren Raum so oft wie möglich.
  • Schalten Sie nicht benötigte Geräte aus.
  • Verlassen Sie bei größeren Druckaufträgen den Raum.
  • Essen Sie auf keinen Fall in Räumen mit Laserdruckern, -faxgeräten oder Fotokopierern!
  • Lecken Sie beim Umblättern von tonerbedrucktem Papier nicht Ihre Finger an!           

Um die Emissionen weiter zu minimieren, empfehlen wir den Einsatz von professionellen Filtern. Leider lassen sich nicht alle tonerhaltigen Geräte filtern und die Filterleistungen der verfügbaren Produkte sind unterschiedlich. Der TÜV Nord hat dem Filter "micronAir office" von der Firma Freudenberg den wirkungsvollen Schutz vor Feinstaub und Tonerstaub attestiert. Bis zu 90 % der Partikel > 100nm können so zurückgehalten werden und belasten nicht mehr Ihre Atemluft. Der Filter wird von der tesa AG unter http://www.tesa-clean-air.com/deu angeboten. Noch effektiver scheint laut Umweltbundesamt ein Feinstaubfilter mit zusätzlicher Aktivkohleschicht zu sein, der auch die feinsten Partikel und flüctige organische Verbindungen filtert. Dabei dürfte es sich um den Clean-office Carbon der Fa. Riensch & Held handeln.

Wichtige Hinweise finden Sie auf der Webseite www.sicher-drucken.de, den Tipps sicher drucken [1 Seite, PDF 168 kB oder HTML 18 kB] und unser em Flyer sicher drucken [PDF, 2 Seiten, quer, 424kB], das Sie auch kostenlos unter flyer[at]nano-control.de anfordern können.

Universität Freiburg, Gesundheits-Tipps 03/ 2010: Risiko Druckerstaub?

Umweltbundesamt: Partikelemissionen aus Laserdruckern - lösen Nachrüstfilter das Problem?

 


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Kontakte und Links

Patientenliga-Atemwegserkrankungen e.V.
"Unser Ziel ist die Verbesserung Ihrer Lebensqualität":
Web: www.patientenliga-atemwegserkrankungen.de

Informationen zu einzelnen Schadstoffen, die auch in Tonern gefunden wurden (z. B. Nickel, Kobalt, Benzol, Styrol, ...), finden Sie in der GESTIS-Stoffdatenbank des Berufsgenossenschaftlichen Institutes für Arbeitsschutz (BGIA):
http://www.dguv.de/bgia/de/gestis/stoffdb/index.html

Zuständige Behörden

  • Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): www.baua.de
    Umweltbundesamt (UBA): www.umweltbundesamt.de.
  • Bundesinstitut für Risikobewertung: www.bfr.bund.de
  • Die WHO engagiert sich gegen die Feinstaubrisiken und hat zugesagt, sich auch i. S. Toner zu engagieren:
    Europäisches WHO-Zentrum für Umwelt und Gesundheit, Büro Bonn, Michal Krzyzanowski, Tel.: +49 (0) 228 / 209 40 mkr@ecehbonn.euro.who.int
  • Europäisches Arbeitsschutz-Netzwerk: http://de.osha.eu.int
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (speziell auch über Berufserkrankungen)
    www.dguv.de, z. B. Verwaltungsberufsgenossenschaft, www.vbg.de.

 

 

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FAQ - Häufig gestellte Fragen

FAQ-Papier, häufig gestellte Fragen und Antworten. Dieses Papier enthält Antworten auf über 50 Fragen und wird ständig erweitert.

 


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DIE STIFTUNG

nano-Control engagiert sich als Gemeinschaft von über 100 Sfitern für gesunde Raumluft, denn Atmen heiß Leben.

Die Idee

Fakt ist, dass die Emissionen aus Laserdruckern und anderen tonerhaltigen Geräten millionenfach die Atemluft von Menschen belasten. Sehr viele sind bereits erkrankt. Die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen sind noch nicht einmal ansatzweise abschätzbar. Aus den Skandalen um Asbest und Holzschutzmittel wurde nichts gelernt. Darum ist es zwingend erforderlich:

  1. die Bevölkerung zu informieren und zu schützen.
  2. die Forschung voranzutreiben
  3. den Geschädigten zu helfen.

Hierzu sind insbesondere folgende Maßnahmen notwendig:

  • Aufklärung von Verbrauchern, Arbeitgebern, Medizinern und Politikern
  • Einrichtung eines allgemeinzugänglichen Informationspools und Experten-Netzwerkes für Verbraucher
  • Entwicklung eines Lösungskonzeptes
  • Entwicklung anerkannter Prüfverfahren, Qualitätskontrollen und Prüfsiegel
  • Internationales Verbot der Schadstoffe in Tonern
  • Anerkennung als Berufskrankheit

Empfindliche Personen, wie Kinder, Schwangere, Allergiker und Asthmatiker, oder Menschen, die einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erlitten haben, müssen besonders geschützt werden. Das gilt auch für stark exponierte Personen wie Servicetechniker oder Personal in Copy-Shops und Druckereien.

 

Aus gutem Grund

Seit über 25 Jahren gibt es sehr ernst zu nehmende Hinweise auf die Schädigungen von Menschen durch Tonerstäube aus Laserdruckern und Kopiergeräten. Gleichwohl belasten diese Geräte weltweit bis heute hundertmillionenfach die Atemluft mit einem ungefilterten Mix aus Schadstoffen, Feinstäuben und Nanopartikeln. Dies hat für viele Menschen fatale gesundheitliche Folgen.

Hersteller und Behörden haben sich ihrer Verantwortung entzogen, die Aufklärung und mögliche Lösungen voranzutreiben.

Am 3. Juni 2007 haben Betroffene in Berlin am Wannsee beschlossen, eine Stiftung zu gründen, um die Schädigungen von Menschen zu stoppen. Gemeinsam mit dem Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. haben die Gründungsstifter am 19. April 2008 in Erfurt die Internationale Stiftung nano-Control zur Erforschung und Vermeidung von Feinstaubbelastungen in Innenräumen gegründet. Die Stiftung wurde am 2. Juni 2008 vom Thüringischen Innenministerium staatlich anerkannt. Mit Genehmigung der Satzungsänderung vom 7. März 2010 wurde der Stiftungssitz nach Hamburg verlegt und der Name geändert in nano-Control, Internationale Stiftung.

Die Gründungsstifter sind Betroffene, die durch Toner und Emissionen aus Laserdruckern krank geworden sind und sich als Bürger engagieren, weil der Staat seiner Schutzfunktion nicht gerecht geworden ist. nano-Control ist eine wachsende Gemeinschaft, die von immer mehr Menschen, Organisationen und Unternehmen unterstützt wird. Wer sich für die Ziele der Stiftung engagieren will, aktiv, als Stifter oder Spender, ist willkommen. Helfen Sie mit, es geht auch um Ihre Gesundheit und die Gesundheit unserer Kinder!!

Internationales Problem - Internationale Stiftung

Chronische Erkrankungen der Atemwege nehmen seit Jahren in allen entwickelten Ländern dramatisch zu.

Von der Innenraumluft gehen die größten Risiken für die nationale Gesundheit aus. Die stellte schon 1995 die US-Umweltbehörde U.S.E.P.A. fest. Die ungefilterten Emissionen von Laserdruckern und Kopiergeräten sind zweifellos ein globales Problem. Schätzungen gehen von bis zu einer Milliarde Laserdruckgeräte weltweit aus. Immer mehr Fälle von Erkrankungen erreichen uns aus der ganzen Welt.

nano-Control versteht sich deshalb von Anfang an als Internationale Stiftung und unterhält neben einem flächendeckenden Netz von über 50 Kontaktstellen in Deutschland aber auch in der Schweiz, in Österreich und Groß Britannien.

 

 

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Leitbild - Aus Schaden klug werden

nano-Control kämpft für das Recht der Menschen auf gesunde Raumluft - unabhängig und gemeinnützig.

Die Stiftung deckt gesundheitsschädliche Belastungen der Raumluft durch Produkte auf, stärkt die staatliche Kontrolle, setzt sich für Lösungen ein und hilft Geschädigten. Die Beseitigung der Gesundheitsrisiken durch Tonerstäube und Emissionen aus Laserdruckern und Fotokopiergeräten ist vorrangig.

[Mehr ...,]

Hier finden Sie unsere vollständige Satzung. Die Justizbehörde Hamburg, Stiftungsangelegenheiten, hat der Satzung am 7. Februar 2011 zugestimmt.

 

Organe der Stiftung

Vorstand (gem. Wahl des Stiftungsrats vom Dezember 2011, Konstituierung am 23.01.2012

Vorsitzender
Achim Stelting

 

Erste
stellvertretende Vorsitzende
Gabriela Michler

Zweiter
stellvertretender
Vorsitzender
Uwe Abtmeyer

Schatzmeister
Jürgen Gentemann

 

Dipl. Vw.-Wirt
Kriminalbeamter i.R.
Heilpraktiker
Jahrgang 1954
Personalreferentin
Stiftungsmanagerin
Jahrgang 1958

Technischer Leiter
Jahrgang 1957


Bankkaufmann
Jahrgang 1950

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat wurde im Februar 2010 von der Stifterversammlung neu gewählt und konstituierte sich am 29. März 2010.

Zum Vorsitzenden wurde Josef Schumacher, Polizeibeamter aus Trier und zu seinem Vertreter Ralf Ketelhut, Umweltingenieur aus Neumünster gewählt.

 

Fachlicher Beirat

Die Stiftung hat zur Erfüllung ihrer Ziele einen fachlichen Beirat eingesetzt, der sie in medizinischen, wissenschaftlichen, rechtlichen, technischen und politischen Angelegenheiten berät. Ihm gehören namhafte und engagierte Experten an.

 

Stifterversammlung

nano-Control ist eine Gemeinschaftsstiftung von 99 Bürgern, die fast ausnahmslos durch Toner bzw. Emissionen aus Laserdruckern geschädigt wurden, sowie dem Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V., Deutschlands ältestem Umweltverband.

Die Stiftung finaziert sich ganz wesentlich aus den Stiftungsgeldern der Stifter sowie Spenden.

Vorsitzender der Stifterversammlung ist Herr Stefan Lissner, Vertreterin Frau Birgit Eggert.

 

Jahresberichte der Stiftung

  • 2011 (05.12.2011, PDF 243 kB, HTML)

  • 2010 (21.01.2010, PDF 381 kB), HTML

  • 2008 [30.06.2009, PDF, 283 kB] , HTML

  • 2009 [31.01.2009, PDF, 173 kB], HTML

Schirmherr Prof. Dr. Georges Fülgraff

Im August 2009 hat auf Empfehlung von Prof. Ernst-Ulrich von Weizsäcker Herr Prof. Dr. Georges Fülgraff, Toxikologe, Präsident des Bundesgesundheitsamtes a. D., Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium a. D. und zweifacher Träger des Bundesverdienstkreuzes die Schirmherrschaft über die Internationale Stiftung nano-Control übernommen.

Grußwort des Schirmherrn, Prof. Dr. Georges Fülgraff:

"Jedes bürgerschaftliche Engagement verdient Anerkennung. In der Stiftung nano-Control haben sich Menschen zusammengeschlossen, die sich vor dem Hintergrund eigener Betroffenheit für gesunde Raumluft engagieren. Ich unterstütze diese Initiative, das Engagement für gesunde Raumluft insbesondere am Arbeitsplatz und die Forderung nach umfassender Erforschung der Emissionen von Laserdruckern und deren gesundheitlicher Wirkungen durch unabhängige Institute."

Hofgeismar, 16.10.2010

 

Mitglied im

nano-Control ist seit September 2009 Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen.
Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat am 11. Mai 2006 in Dresden Grundsätze Guter Stiftungspraxis beschlossen.

Die Stifterversammlung der Internationalen Stiftung nano-Control hat am 5.9.2009 in Berlin einstimmig den Beitritt zum Bundesverband Deutscher Stiftungen bestätigt und die Übernahme der Grundsätze guter Stiftungspraxis beschlossen.

  • BUND

nano-Control ist seit Februar 2010 Mitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Der BUND setzt sich ein für den Schutz unserer Natur und Umwelt – damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohnbar bleibt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland ist einer der großen Umweltverbände in Deutschland.

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PROJEKTE

Die Stiftung nano-Control engagiert sich für gesunde Raumluft. Sie informiert die Öffentlichkeit über Risiken durch Feinstaubbelastungen der Raumluft, fördert die wissenschaftliche Aufklärung und Lösungen und hilft betroffenen Menschen. nano-Control arbeitet mit hochqualifizierten Fachleuten, Instituten, Verbänden, Gewerkschaften, Behörden, Politikern und Unternehmen zusammen.

 

Information der Öffentlichkeit

nano-Control hat über zahlreiche Berichte im Fernsehen, Rundfunk und Zeitungen sowie über Webseiten, Flyer und Vorträge viele Millionen Menschen über die Gesundheitsgefahren durch Tonerstäube und Enissionen aus Laserdrucksystemen informiert. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite Presse.

 

Forschungsinitiative

Gemeinsam mit Ärzten, Forschern, Instituten, Laboren und Kliniken engagiert sich die Stiftung mit der AG Gesundheit & Forschung für die wissenschaftliche Erforschung der Risiken, die Entwicklung akzeptierter diagnostischer Verfahren und die Behandlung von Geschädigten, einschließlich Maßnahmen zur Rehabilitation. Mediziner verschiedener Fachrichtungen unterstützen dabei die Stiftung: Allergologen, Lungenfachärzte, HNO-Ärzte, Dermatologen, Arbeits- und Umweltmediziner, Toxikologen und Genforscher.

Die Stiftung nano-Control

  • hat zusammen mit dem Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Universitätsklinik Freiburg den "Freiburger Kreis", einen Zusammenschluss von namhaften Experten und Instituten aus den Bereichen Toxikologie, Umweltmedizin, Arbeitsmedizin, Partikelforschung und Raumluftanalytik, initiiert. Der Freiburger Kreis hat sich einhellig dafür ausgesprochen, dass nunmehr dringend die Kernfrage der Wirkung der Emissonen aus Laserdruckgeräten auf den Menschen untersucht werden muss.
    Ein Vorschlag für eine Studie ist im Dezember 2008 der Bundesgesundheitsministerin vorgelegt worden.
  • stellt relevante Forschungsergebnisse auf der Webseite unter Stand der Forschung bereit.
  • bemüht sich darum, Arztpraxen, Krankenhäuser und Reha-Klinken zu überzeugen, den Patientenbereich frei von Laserdruckern und Kopiergeräten zu halten.
  • hat Toner auf Schwermetalle untersuchen lassen und festgestellt, dass die untersuchten Markentoner durchgängig belastet sind, v. a. mit Eisen, Aluminium, Kupfer, Mangan, Chrom, Zink, Zinn, aber auch mit Kobalt, Nickel und Cadmium.
  • hat an der Universität Rostock erstmals Lungengewebe eines an Lungenkrebs verstorbenen Servicetechnikers untersuchen lassen. Dabei wurden in den Lungenzellen Tonerpartikel nachgewiesen (Pressemeldung der Uni Rostock). Weitere Untersuchungen werden folgen.
  • leistet seit 2009 mit der Forschungsinitiative wissenschaftliche Aufklärungsarbeit, um die gesundheitsschädigenden Emissionen aus Laserdruckern und Kopiergeräten, sowie deren Wirkung auf die Menschen schnellstmöglich aufzuklären. Sie wendet sich dabei auch an Arbeitgeber, Geschäftsleute und Unternehmer mit der Bitte um Spenden zur Forschungsförderung, um die Risiken aufzuklären und Gesundheit zu schützen.
    Die Untersuchungen an drei Universitäten wurden im Oktober 2009 gestartet und werden fortgesetzt.
    Die alarmierenden Ergebnisse der ersten Untersuchungsreihe sind international publiziert (s. Stand der Forschung).
  • Unterstützen Sie mit Ihrer Spende unsere Aufklärungsarbeit zurm Schutz der Gesundheit.

 

Sicher drucken

Die Stiftung nano-Control führt das Projekt "Sicher drucken" durch, um durch konkrete Maßnahmen und Entwicklungen ein sicheres Drucken zu fördern und so einen bedeutsamen Beitrag zur Verbesserung der Innenraumluft zu leisten und Gesundheitsschäden vorzubeugen. Lösungen für globale Umweltprobleme sind auch globale Marktchancen für unsere Industrie.
Im Rahmen des Projektes "Sicher drucken" kooperiert nano-Control daher insbesondere mit Firmen, wie zum Beispiel Herstellern von Filtern Luftreinigungsgeräten, Papier und Druckertinte, aber auch mit Behörden, Verbänden und Gewerkschaften.
Nähere Informationen zum Projekt "Sicher drucken" erhalten Sie auf der Webseite: www.sicher-drucken.de.

 

Gewerkschaft der Polizei nominiert nano-Control für den Gefahrstoffschutzpreis 2010

Der Bundesvorstand der Gewerkschaft der Polizei hat am 17.12.2009 die Stiftung nano-Control aufgrund Ihres Engagements für gesunde Raumluft für den Gefahrstoffpreis 2010 vorgeschlagen.

 

Hilfe für Betroffene

nano-Control hat bereits über 2.500 schriftliche Meldungen von Betroffene registriert und leistet mit einem großen Team von Kontaktstellen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, England und Kanada internationale Betreuungsarbeit für Menschen, die durch Toner und Emissionen aus Laserdruckern geschädigt wurden. Hier finden Sie weitere Hilfe.

 

Der Stiftungspreis Atmen heißt Leben

Mit dem Stiftungspreis Atmen heißt Leben ehrt nano-Control, Personen, die sich im besonderen Maße für gesunde Raumluft und für betroffene Menschen eingesetzt haben. Die Jury besteht aus Mitgliedern der Stiftungsorgane.

 

Stiftungspreis Atmen heißt Leben, 2010

Am 16. Oktober 2010 wurde erstmalsder Stiftungspreis Atmen heißt Leben der Stiftung nano-Control vergeben. Die Übergabe des Stiftungspreises fand im Schlösschen Schönburg der Ev. Akademie Hofgeismar vor über 60 Stifterinnen und Stiftern sowie Gästen statt, unter Ihnen auch der Schirmherr der Stiftung, Herr Prof. Dr. Fülgraff. Der Preis besteht aus einer Porzellanschale, die von einer nordhessischen Künstlerin entworfen und hergestellt wurde und ist mit 500 € dotiert. Die Laudatio hielt Herr Prof. Wolfgang Huber.

Die Stiftung nano-Control ehrt

Herrn Dr. med. Jürgen Palm

mit ihrem Stiftungspreis Atmen heißt Leben in Dankbarkeit und Respekt für seinen langjährigen, unermüdlichen, fachlich kompetenten, couragierten und überaus menschlichen Einsatz als Arzt sowie seine herausragenden Leistungen bei der Diagnostik und Therapie von Patienten mit Schädigungen durch Tonerfeinstäube.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

v.l.: Prof. Wolfgang Huber (Laudator), Dr. Jürgen Palm (Preisträger), Gabriela Michler und Achim Stelting (Vorstand )

Stiftungspreis Atmen heißt Leben, 2012

Der Stiftungspreis 2012 wird auf der Stifterversammlung am 14. April 2012 in Hildesheim verliehen.

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TOP-Info

Filme

1. Interview mit Achim Stelting, Vorsitzender der nano-Control, Int. Stiftung durch Our Eco Net am 19.11.11
2. Vorsicht, Toner-Feinstaub

Den Film finden Sie auch auf .

Ein Film von Peter Franz, Kamera Gerhard Koch, im Auftrag der Stiftung nano-Control. Lassen Sie sich in wenigen Minuten von kompetenten Experten informieren:

  • Prof. Michael  Braungart, Leiter des Hamburger Umweltinstitutes e.V.
  • Dr. med. Herrmann Kruse, Toxikologe der Uni Kiel
  • Martin Wesselmann, Diplomchemiker, Partikelexperte und Messtechniker, Hamburg
  • Dr. med. R.-D. Staud, Lungenarzt, Allergologe und Betriebsarzt Hamburg
  • Achim Stelting, Gründer der ITG. Vorsitzender der Stiftung nano-Control.

Technischer Hinweis:
Film starten durch Klick auf YouTube, alternativ als Donwnload auf das Cover. Aufgrund der hohen Datenmenge (>300MB) benötigen Sie einen DSL-Anschluss. Je nach tatsächlicher Downloadgeschwindigkeit dauert es einige Sekunden bis viele Minuten, bis der Film startet. Bei langen Ladezeiten ist es sinnvoll, den Film herunterzuladen (rechte Maustaste, "Ziel Speichern unter") und dann vom Rechner zu starten. Sollte der Film während der Übertragung stoppen (je nach Player), setzen Sie die Vorführung durch Aktitiveren der Start-Taste am Bildschirm fort.

nano-Control-Flyer, Aufkleber undPoster

Kompakte Informationen bieten unsere Flyer, die Sie als Druckvorlage [PDF, 2 Seiten quer, beidseits drucken] herunterladen und als Faltblatt ausdrucken oder einfach bei der Stiftung per Mail unter flyer[at]nano-control.de anfordern können.

 

 

neu: Poster

Anschauliche Übersicht über die gesamte Problematik.

Zum Donwload des Posters (PDF) Bild rechts anklicken.

Ab 1.6.2011 können Poster in A1 gegen eine Schutzgebühr oder Spende von 10 € unter flyer[at]nano-control.de bestellt werden. Bitte Lieferanschrift angeben.

 

Achim Stelting, Vorsitzender von nano-Control präsentierte der Presse am 10.5.2011 auf dem Internationalen Kongress der European Academy for Environmental Medicine (EUROPAEM das neue Poster, das von der Jury mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde. (Foto Christ)

 

 

Informationen spezial, für Ärzte, Unternehmer und Betriebsräte und Hintergrundinformationen

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Veranstaltungen

Sonntag, den 12.02.2012 von 11:30 Uhr, Umweltmesse Ansbach, Kulturzentrum am Karlsplatz in 91522 Ansbach,
Vortrag von Uwe Abtmeyer, stellvertretender Vorsitzender, nano-Control: "Krank durch den Laserdrucker?!"
Einladung

 

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